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Das Kanadahaus, die ehemalige kanadische Botschaft
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Bonn, 2002
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Hier erhielt Tutzauer den Auftrag zu Gestaltungsvorschlägen der Eingangshalle. Er realisierte eine Variante mit Bodengefäßen, das heißt Stahlgefäße nach Art von Bodenscheinwerfern verglast und begehbar. Als Inhaltselemente für die Gefäße wählte er das Kanadasymbol das Ahornblatt, welches er in unterschiedlichen Farben aus Keramikmasse nach Art der Blattobjekte modellierte. Es entstanden 19 Objekte zuzüglich einem rechteckigen Gefäß, möbliert mit dem Grundstein der ehemaligen Kanadische Botschaft.
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Gestaltung eines Eingangsbereiches
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Berlin, 1999
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Spiegelkacheln, leicht zueinander geneigt, vermitteln dem Betrachter im Eingangsbereich ein kaleidoskopisches Raumgefühl.
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Bundesanstalt für Post- und Telekommunikation
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Bonn, erbaut 1995, Architekt: Edwart und Frank Piotrowski, Bauherr Fritz O. Rau
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Hier strebte Tutzauer zur Hallengestaltung eine großzügige Flächenverspiegelung von Decke und Wänden an, ohne Trägerelemente berücksichtigen zu müssen. Während bei der DARA noch die verspiegelte Decke abgehängt wurde, konnten hier Spiegeltafeln im Format 120 x 120 cm direkt auf Decken- und Wandflächen geklebt werden. Es entstand eine Raumillusion von unendlich wirkender Tiefe und Vielfalt.
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DARA, Deutsche Agentur für Raumfahrtangelegenheiten
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Bonn, erbaut 1993, Architekt: Edwart und Frank Piotrowski, Bauherr Fritz O. Rau
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Hier erhielt Tutzauer den Auftrag zur Gestaltung der Eingangshalle. Die 12 Meter hohe Halle erhielt eine verspiegelte Decke und die bereits wuchtigen Fensterfassade wurde zu beiden Seiten durch verspiegelte Flügel erweitert. Ausstellungsstücke aus der Raumfahrt finden sich so in verblüffenden Raumtiefen wieder, welche sich je nach Betrachterstandort kaleidoskopisch verändern.
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Im Kasino korrespondieren zwei großflächige Wandspiegel (3 x 6 m), deren Flächen in neuen Spiegelsegmente unterschiedlicher Neigung geteilt sind. Raumelemente wie Säulen und Wände in extremen Farbvarianten werden so in einer spielerischen Raumdynamik verändert. Vor dem Gebäude hat Peter Tutzauer eine 3,5 Tonnen schwere Skulptur geschaffen. Aus einer Grunsplatte von 300 x 600 cm wurden die Buchstaben aus dem 30mm starken Material herausgebogen.
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Bundespostministerium für Post- und Fernmeldewesen
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Bonn, erbaut 1987, Architekt: Heinle, Wischer & Partner, Stuttgart
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Nach einem beschränkt ausgelobten Wettbewerb erhielt Tutzauer 1987 den Auftrag für die Raumgestaltung im zweiten Obergeschoß des Hauptkerns im BPM-Neubau. Der Künstler verwendet die Materialien Granit, farbgestaltestes Aluminium sowie Spiegelglas und erreicht aus der Überschneidung seiner geometrischen Grundform des Dreiecks eine Fülle verblüffender Wechsel- und Tiefenwirkungen. Es entsteht der immer wieder variierende Eindruck des Briefumschlages. Der Kunstbetrachter soll hier nicht zum ohnmächtigen Passivum degradiert werden, sondern wird spielerisch zur eigentlichen Komponente. Die Arbeit trägt den Titel »Briefe«
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